Relationale
Wirksamkeit erleben
Selbstvertrauen braucht nicht, dass immer alles so funktioniert, wie wir es erwartet haben.
Sondern die Möglichkeit, unsere eigene Wirksamkeit erfahren und nachvollziehen zu können.
Denn was wir nach unserem Handeln erleben, ist zunächst das, was tatsächlich eingetreten ist.
Nicht schon die Erklärung, wodurch es entstanden ist.
Erst wenn wir das Ergebnis auf seine tatsächlichen Wirkbeziehungen zurückführen können, wird unterscheidbar,
was unsere Handlung bewirkt hat,
welche Bedingungen dafür relevant waren
und
was sich dadurch für uns, unsere Beziehungen und unsere Handlungsmöglichkeiten verändert hat.
Dabei kann die tatsächliche Wirkung unseren Erwartungen entsprechen.
Sie kann anders ausfallen.
Oder Möglichkeiten sichtbar machen, die wir zuvor noch nicht erkannt haben.
Entscheidend ist nicht, ob unsere Erwartungen bestätigt werden.
Sondern ob wir nachvollziehen können,
welche Wirkung tatsächlich eingetreten ist,
was sie für unsere eigenen Möglichkeiten verändert
und
was unter den veränderten Bedingungen weiter möglich wird.
So kann unser Selbstvertrauen in die eigene Wirksamkeit wachsen, ohne an ein bestimmtes Ergebnis gebunden zu sein.
Was wir daraus für unsere Zwecke nutzen, erhalten oder weiterentwickeln wollen, bestimmen wir selbst.
Dann können unsere Erwartungen zur Grenze dessen werden, was wir von unserer tatsächlichen Wirksamkeit erkennen.
Erleben, was tatsächlich geschieht.
Nachvollziehen, was wir bewirken.
In uns vertrauen, was möglich wird.
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